WIM – Netzwerk in OWL für Unternehmen

26. Februar 2015
von Bernd Rösner
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Zuwanderung oder vom Wachstum der Bevölkerung

Ach ja, armes Deutschland ! Es ist wirklich schwierig in einem Lande zu leben, dass vor rund vierzig Jahren beschlossen hat sich in erster Linie um das Individuum zu kümmern, worunter in erster Linie berufstätige Frauen gemeint waren, die laut Meinung politisch alternativ Orien-tierter bloß nicht mehr nur am Herde oder an der Wiege zu stehen hätten. Somit Selbstverwirklichung zu betreiben, um dann stärker am wirtschaftlichen Leben teilnehmen zu können, um Vorsorge für die eigene Rente zu schaffen, falls es der Ehemann vorzöge sich entweder durch Tod von der Familie zu trennen – und dann die Ehefrau meistens recht unversorgt und vielleicht sogar mit Kindern – oder durch weltliche Scheidung allein zu lassen. Also durch die mittels eigener Berufstätigkeit gezeigte Initiative die Wirtschaft zu stützen und mehr für sich selbst zu verb(ra)uchen.

Es ist nun einmal so, dass, hat man in den Jahren der höchsten eigenen Fruchtbarkeit keine Rücklage geschaffen, sei es nun finanzieller oder humaner Art, man dann im Alter, wenn man die Erträge dieser Rücklagen bräuchte, leider in die Röhre der nicht vorhandenen eigenen Nachkommen schaut, vor allem dann, wenn auch der Staat durch eigene Unfähigkeit – der Angst aufgrund von mitgeteilten Wahrheiten nicht wiedergewählt und somit selbst auch nicht in den Genuss einer völlig überzogenen Altersversorgung zu gelangen – entsprechende Gesetze rechtzeitig erlassen zu haben, sich auch noch von seiner Fürsorgepflicht für das Individuum immer mehr zurückzieht und eine (Renten)gesetzgebung für abhängig Arbeitende erlässt von der im Bezugsfalle niemand mehr wird leben können. Vom Ärgernis, dass diejenigen, welche über dieses Gesetz entscheiden, leider im Falle der häufig vorhandenen eigenen (Abgeordneten)kinderlosigkeit trotzdem nicht werden darben müssen. Denn schließlich hat „man” ja in parlamentarischer Tätigkeit der Möglichkeit der eigenen Überversorgung frönen können.

Zuwanderung war auch früher schon erforderlich. Nach dem Kriege musste der Mangel an Arbeitskräften aufgrund Millionen Kriegstoter ausgeglichen werden und konnte dies zunächst durch die aus den ehemaligen Ostgebieten stammenden Flüchtlingen, die übrigens, obwohl auch Deutsche, ähnlich misstrauisch beäugt wurden wie manche heute zu uns Strebenden aus anderen Kulturkreisen. Doch irgendwann reichte auch das nicht mehr. Es kamen die sogenannten Gastarbeiter, von denen die meisten dann doch nicht wieder zurückgingen. Doch während in den 1960er Jahren vornehmlich Europäer nach Deutschland strömten sind es heutzutage vornehmlich Angehörige einer gesellschaftspolitisch anderen Glaubensrichtung, einer in der vornehmlich der Mann und ausschließlich das Sagen hat. Eine Anmerkung sei mir erlaubt : erstaunlich ist in diesem Falle, dass Muslime „Allah” auch bei uns bevorzugen und ihn „größer” nennen ( „akbar”أكبر, was oft falsch übersetzt wird, ist der Komparativ von „groß/kabir” und bedeutet somit „größer”; somit heißt es also tatsächlich richtig „Gott, er ist größer” ( und nicht „Gott ist groß”), was möglicherweise auch stimmt. Obwohl „Allah” leider nicht dafür gesorgt hat, dass es den zu uns strömenden Muslimen in deren Heimat gut genug zum Leben ging. Zur Ehrenrettung „Allahs” sei´ gesagt, dass es der von uns bevorzugte Gott laut Meinung einiger Mitmenschen mit uns auch nicht unbedingt so viel besser meine. Es kommt eben immer auf den Standpunkt an…

Fakt ist, dass auch der heutige Fachkräftemangel selbst verschuldet ist! Die mittlerweile fehlenden Nachwuchskräfte entstammen einer von alternativ eingestellten Politikern mit Theoretiker-, meistens Verwaltungsberufen propagierten Berufstätigkeit vornehmlich der Frauen, hö-herem Konsumdenken zur immer weiteren Stützung der Wirtschaft, und da Kinder in erster Linie kosten, somit zwangsläufig geringerer Gebärfreudigkeit. Selbstverwirklichung vor allem für weibliche Arbeitskräfte war angesagt. Gut. Dann soll(te) der Konsum in ungeahnte Höhen geschraubt werden. Wobei es sich in erster Linie aber um freizeitvergnügende Produkte handelt. Glücklicher fühlen sich die Menschen aber offensichtlich noch immer nicht, sondern nur noch mehr getrieben.

Doch die Wirtschaft braucht Fachkräfte vornehmlich in technischen Berufen. Die Nation der Diplom-Ingenieure ( und Denker ) blutet aus. Zu fragen wäre warum hiesige Arbeitnehmer sich zwar für technischen Schnickschnack in Form von „iPhone” und ähnlichem Spielzeug interessieren. Lebensnotwendig sind die Dinge nicht, informierter sind die meistens Nutzer ebenfalls nicht, wenn man sie um Auskunft worum auch immer bittet („ach, mein Akku ist gerade leer” ). Interessiert daran zu erfahren wie ein „iPhone” tatsächlich funktioniert sind die wenigsten. Und deswegen streben sie auch nicht in die Berufe zu deren Erstellung. Die die Wirtschaft angeblich braucht.

Um aber das angeblich nötige ständige Wachstum der Wirtschaft stützen zu können wäre somit Zuwanderung erforderlich. Doch ständiges Wachstum ist weder erforderlich noch ist es sinnvoll. Denn jeder Organismus, sofern man denn (Volks)Wirtschaft als solchen bezeichnen möchte, braucht nach getätigter Stärkung Erholung. Zum Verarbeiten. In diesem unserem Falle würde das bedeuten, dass nach ein paar Jahren des „mehr-verkauft-haben-könnens” von Produkt oder Dienstleistung auch mal Pause sein kann mit dem Mehr an Zufließendem. Auch aus psychologischer Sicht ist ständiges Wachstum keineswegs erforderlich. Erinnern Sie sich mal daran wie Sie sich fühlen wenn Sie sich Ihre Dosis Schlaf aus welchem Grunde auch immer mal nicht gönnen.

Also doch keine Zuwanderung nötig. Mmmmh….Jein. Denn die Rechnung für Tun kommt immer und ist unausweichlich. Die Rechnung für das Leben ist der Tod. Wachstum, vielleicht für ein stärkeres Herz/Warenumschlag, hülfe da wenig, wenn nicht auch beispielsweise das System der Arterien und Venen, also Verkehrswege, mit wüchse. Das wurde wegen Rentengeschenken erneut versäumt. Wirtschaftswachstum ist nur eine Stellschraube für ein glücklich(er)es Sein. Auf die tägliche Aktivität folgt der tägliche Schlaf zur Erholung. Wir sehen : auch in diesen Fällen gibt es kein ständiges „Wachstum”. Fortpflanzung oder Wachstum der Bevölkerung funktioniert jedoch nicht dauerhaft im geschlos-senen Kreise. Es wäre Inzucht und zeigt sich in der Geschichte durch merkwürdige Regenten. Es braucht also doch Zuwanderung. Im Falle von Wirtschaft kann Zuwanderung zwischen Bundesländern reichen. Geht es um solche aus anderen, vornehmlich religiös anders orientierten Kulturen, bedarf es weiterer Überlegung. Doch um das zu erkennen bracht es keineswegs das Studium der Wirtschaft, sondern in erster Linie Verstand. Und der geht den meisten Volksvertretern, weil sie für ihr Tun auch beim Abgewählt werden aufgrund der üppig selbst bestimmten Altersversorgung für Fehler nicht wirklich Schaden nehmen, ab. Auch nicht unbedingt Hans-Werner Sinn, obwohl er im Gegensatz zu etlichen Abgeordneten auch Humankapital geschaffen hat, in erster Linie aber auch von Steuergeld unterstützt forscht. Also auch nicht erfolgsabhängig tätig ist.

Brauchen wir tatsächlich Ingenieure in der Lage dem „smart home” schneller den Weg zu bereiten ? Aus der Ferne beispielsweise die Heizung anzustellen, damit das zarte Popöchen beim Eintreffen nicht frieren muss ? Im Bereich Vergnügung eine neue „app” entwickeln zu können ?

Die entsprechenden Herrschaften haben die Berufe an denen es hier angeblich an Nachwuchs mangelt in der jeweiligen Heimat gelernt. Die Absenkung der Anforderungen an die Sekundarstufe II, die Allgemeine Hochschulreife, ab Mitte der 1970er Jahre hat Spuren hinterlassen. Wir haben zwar ein Mehr an Abiturienten und Studenten, deren Qualität reicht aber scheinbar nicht mehr, um die von unserer Wirtschaft gebrauchten Berufe für Produktentwicklungen zu erlernen. So erstaunlich das auch manchmal klingt. Man könnte hiesige Erwerblose weiterbilden, vor allem dann wenn sie selbst darum bitten. Doch halten das die entsprechend Verantwortlichen in der Politik und somit in den zuständigen Ämtern für „nicht zielführend”. Aha ! Das liegt aber in erster Linie daran, dass dann der Lobby der Fortbildungsunternehmen, die sich in erster Linie mit der Vermittlung von Trivialwissen oder der Umstellung von Informationsabläufen in Lebensläufen beschäftigen und deren Änderung genauso wirkungslos bei der Arbeitsplatzsuche bleibt wie die vorangegangene Version, die Kundschaft wegbräche, denn anspruchsvolles Wissen wird nicht angeboten, weil Ingenieur- oder Informatikfachleute fehlen.

Auch als Einzelunternehmer spürt man manchmal diesen Mangel, wenn man Fachwissen in Form interkultureller Kompetenz für den südostasiatischen Raum sucht und nicht findet („tut mir leid, Herr Rösner. Ich fühle mich sehr geehrt, habe aber keine Zeit”). Natürlich könnte ich in dem betreffenden Lande vorhandenes Wissen nutzen, fiele aber durch die Annendung landeskundlicher Kenntnis, die mengenmäßig im Vergleich zu Chinesisch oder Japanisch nur einen sehr kleinen Teil ausmachen, somit sehr schnell erlernbar wäre, dort sehr positiv auf und könnte meine Produkte besser anbieten. Auf den ersten Blick mag mein Problem als Luxus erscheinen. Aber wäre ein wegen fehlender Fachinformatiker nicht zu programmierendes Rechner („Computer”)spiel nicht genau auch ein Solches ?

Egal wie es gedreht und gewendet wird : Die Politik war und ist der Schlüssel zur Lösung des Problemes, denn auch das Grundgesetz sagt, dass Schaden von den politisch Verantwortlichen vom Volke abzuwenden ist. Problem ist nur, dass es politisch Verantwortliche meistens aufgrund des nicht vorhandenen Intellekts nicht können. Das Studium des Rechts, der Verwaltungswissenschaften, Soziologie, Pädagogik, sogar der Volkswirtschaft oder Ökonomie, die ( führende ) Zugehörigkeit zu einer Gewerkschaft befähigt offensichtlich doch nicht zu Höherem und dem Volke dienendem.

Wir brauchen Vollblutpolitiker ohne Rücksicht auf Mandatsverlust ohne auf den Fraktionszwang schielend das durchsetzen wollend was sie oder er als richtig erachtet ( eigenes Gewissen ! ) und eben nicht auf die Abgeordnetenpension schauend. So etwas gab es früher häufiger und gibt es heute im Bundestag kaum noch. Unternehmer, die es vielleicht könnten, fühlen sich bei Bezügen von durchschnittlich € 15.000 monatlich und damit einhergehender sehr üppiger Altersversorgung unterbezahlt, obwohl ungefähr 90 % der von ihnen dann Vertretenen froh über solche Bezüge wären. Es kommt somit auch beim Thema Zuwanderung auf den Standpunkt des Betrachtenden an, darauf was man hat und was man durch Zuwanderung möglicherweise tatsächlich gewinnt, aber auch verliert. Möge…tja, wer eigentlich, Allah oder Gott, mit uns sein. Zweifel, ob eine Zuwanderung wie die in Deutschland praktizierte und propagierte sinnvoll ist sind angebracht. Denn Zuwanderung brauchen wir ( angeblich ) nur deswegen, weil Kinder vor rund fünfunddreißig Jahren beginnend nicht geboren worden sind.

 

Bernd Rösner

Außenhandelsberatung & Raumgestaltung

www.roesner-raumgestaltung.de

 

22. Januar 2015
von Vera Wiehe
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Start-up-Befragung 2015 durch STUNT e.V.

Sehr geehrte Gründerinnen und Gründer,
in diesem Jahr führt die studentische Unternehmensberatung Bielefeld, STUNT e.V., eine Geschäftsklimastudie mit mittelständischen Unternehmen aus der Region OWL durch, in der speziell das Thema Tradition und Unternehmenskultur untersucht wird. Als Vergleich zu diesem Thema möchten wir nun auch Start-Ups aus der Region zu Unternehmenskultur und Innovation befragen.
http://survey.stunt-bielefeld.de/index.php/432298/lang-de

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich ca. 3 Minuten Zeit nehmen würden, um den Fragenkatalog der Start-Up Befragung zu beantworten.
Selbstverständlich gehen die Antworten bei uns anonym ein. Gerne stellen wir Ihnen später ein digitales und/oder ein gedrucktes Exemplar der Geschäftsklimastudie/Start-Up Studie zur Verfügung!

26. November 2014
von Imke Brunzema
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Genossenschaft 2.0 – fairmondo – Online-Handel mit Hintergrund

“Genossenschaft 2.0″ – ein modernisiertes Genossenschaftsmodell realisiert sich als “Fairmondo” im Online-Handel

Am Donnerstag, 27.11. um 19.30 Uhr in der Städtischen Galerie der Lederfabrik berichtet Imke Brunzema über das Modell der “Genossenschaft 2.0″ – und den Online-Marktplatz Fairmondo, auf dem Nutzer*innen “Gutes einfach entdecken” können.

Kennengelernt hat sie das Unternehmen während dessen erster Crowdfunding-Kampagne, die im März 2013 als bis dahin zweiterfolgreichste Crowdinvestment-Projekt Deutschlands zuende ging. Fairmondo ist im Onlinehandel ungewöhnlich, da es als Genossenschaft organisiert ist. Im Zusammenhang mit der Entwicklung des Unternehmens wurde der Begriff der “Genossenschaft 2.0″ entwickelt. Das “2.0” bezieht sich auf viele Elemente von Fairmondo, z.B. auf die eigenen Präsenz als Online-Marktplatz, auf die erste online abgehaltene Generalversammlung 2014, die Beteiligung der “Magie der Crowd” im Crowdfunding und die Programmierung als Open-Source-Projekt. Um das Unternehmens-Modell besser zu verstehen, beteiligte sich Imke Brunzema im Oktober an dem neu aufgelegten “Botschafter*innen-Programm” von fairmondo: denn statt “einfach nur” online zu verkaufen, versteht sich fairmondo als ein Unternehmen, dass in seiner Struktur faires Wirtschaften verankern will. Der Vortrag stellt das Modell und seine Realisierung vor und bietet die Möglichkeit, sich über diese Form der Realisierung eines “fairen Handels” auszutauschen.

http://www.fairmondo.de

http://mitmachen.fairmondo.de/botschafterprogramm/was-ist-das-botschafterprogramm/

30. August 2014
von Jörg Dieckmann
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Arbeitsplatz in 12oqm Loft für Freiberufler

Ich biete ab sofort einen Arbeitsplatz in Bürogemeinschaft an.
Das 120 qm Loft in der “Boge Fabrik”, ist bestens geeignet für Freiberufler – Gestalter, Texter, Redakteure, Fotografen, usw.
Schnelle Internetverbindung, Telefonanschluss, Fax sowie Netzwerkverkabelungen.
Die Miete beträgt 275,00 € zzgl. MwSt. sowie anteilig die Kosten für Telefon und Internet.
Das Loft befindet sich in einem Fabrikgebäude unweit vom Bahnhof. 
Einkaufsmöglichkeiten und die Fußgängerzone sind in in 5-10 Minuten zu Fuß zu erreichen.
Kontakt:
Jörg Dieckmann
info@dieckmann-fotodesign.de
0521 22405