WIM – Netzwerk in OWL für Unternehmen

11. März 2015
von Bettina Dempwolf
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Abspecken für den Markt – oder: Warum sich ein Alleinstellungsmerkmal belebend auf Ihr Geschäft auswirken kann

In Einem sind sich die Marketingfachleute einig: Wer mit seiner Dienstleistung oder seinem Produkt wahrgenommen werden will, muss seinen Kundinnen und Kunden auffallen. Zum Beispiel durch ein Alleinstellungsmerkmal: sei es in Bezug auf ein außergewöhnliches Angebot, einen speziellen Nutzen oder eine ausgesuchte Zielgruppe. Aber das bedeutet häufig zunächst einmal abzuspecken: „Wie lässt sich mein breites Angebot auf einen Aspekt, den sogenannten USP (Unique Selling Proposition = einzigartiger Verkaufsvorteil) reduzieren?“. Die meisten stellt das vor ein schwieriges Auswahlproblem. Aus Sorge, die vielseitige Pracht des eigenen Könnens oder Sortiments zu verhüllen, bleibt es beim Anpreisen eines allgemeinen, unspezifischen Angebotes, das sich kaum von der Konkurrenz unterscheidet. Sehr schade, denn Kunden/-innen nehmen in erster Linie diejenigen wahr, die sich im Wettbewerb vom Durchschnitt abheben. Sie suchen zur Orientierung nach dem Besonderen.
Dass Anbieter/innen versucht sind, ihre Gesamtpalette anzupreisen, ist verständlich. Peter Sawtschenko, ein bedeutender Positionierungs- und Marketingstratege, hält es sogar für „das größte Opfer eines Unternehmens“, sich werblich auf nur ein Schlagwort zu beschränken – zu groß sei die Angst, sich selbst in eine Ecke zu manövrieren.

Weniger ist manchmal mehr

Doch die Angst ist unbegründet, denn beim USP ist nicht immer die reale Spezialisierung gefragt. Ein Beispiel: Für einen Coach kann es vorteilhaft sein, sich ausschließlich auf die Zielgruppe der über 60-jährigen zu beschränken, um damit zum/r Experten/-in für Menschen im Rentenalter zu werden. Er oder sie kann diese Spezialisierung aber auch als kommunikative Strategie einsetzen, aus der Masse sehr ähnlicher Angebote herauszustechen, um mit einer besonderen Expertise zu werben. Das erfordert allerdings das Opfer, nicht das gesamte Portfolio des eigenen Könnens darzustellen. Es geht vielmehr darum, einen vielversprechenden Aspekt des eigenen Angebotes auszuwählen und werblich zuzuspitzen. Wichtig ist zunächst die Passung: Was braucht der Markt und was habe ich im Angebot, um ihn aufmerksamkeitsstark zu bedienen?
Gerade am Anfang der Selbstständigkeit müssen die ersten Aufträge ins Haus. Wenn die Kontakte erst einmal geknüpft sind, besteht auch die reale Chance, sein gesamtes Können erfolgreich an den Mann oder die Frau zu bringen. Die erfolgreiche Abgrenzung zum Wettbewerb wird im weiteren Geschäftsleben allerdings ein Dauerbrenner bleiben.

Wie wird mein Angebot zum bunten Hund?

Wenn auch Sie auf der Suche nach dem aktuellen Alleinstellungsmerkmal sind, lassen Sie sich von den Autorinnen Stefanie Terschüren und Bettina Dempwolf dabei unterstützen. In einem dreistündigen Praxisseminar „Wie wird mein Angebot zum bunten Hund?“ gehen sie mit Ihnen auf die Suche nach Ihrem USP: methodisch vielfältig, in konstruktivem Austausch und in ungezwungener Atmosphäre.

Termin: 13. Mai, 18 bis 21 Uhr
Ort: Technologiezentrum, Meisenstraße 96, 33607 Bielefeld
Beitrag: 60 Euro bzw. 40 Euro (ermäßigt für WIM-Mitglieder)
Anmeldungen :
bis 17. April bei einer der Referentinnen
Stefanie Terschüren: info@trifft-text-pr.de
Bettina Dempwolf: info@bettina-dempwolf.de

26. Februar 2015
von Bernd Rösner
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Zuwanderung oder vom Wachstum der Bevölkerung

Ach ja, armes Deutschland ! Es ist wirklich schwierig in einem Lande zu leben, dass vor rund vierzig Jahren beschlossen hat sich in erster Linie um das Individuum zu kümmern, worunter in erster Linie berufstätige Frauen gemeint waren, die laut Meinung politisch alternativ Orien-tierter bloß nicht mehr nur am Herde oder an der Wiege zu stehen hätten. Somit Selbstverwirklichung zu betreiben, um dann stärker am wirtschaftlichen Leben teilnehmen zu können, um Vorsorge für die eigene Rente zu schaffen, falls es der Ehemann vorzöge sich entweder durch Tod von der Familie zu trennen – und dann die Ehefrau meistens recht unversorgt und vielleicht sogar mit Kindern – oder durch weltliche Scheidung allein zu lassen. Also durch die mittels eigener Berufstätigkeit gezeigte Initiative die Wirtschaft zu stützen und mehr für sich selbst zu verb(ra)uchen
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22. Januar 2015
von Vera Wiehe
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Start-up-Befragung 2015 durch STUNT e.V.

Sehr geehrte Gründerinnen und Gründer,
in diesem Jahr führt die studentische Unternehmensberatung Bielefeld, STUNT e.V., eine Geschäftsklimastudie mit mittelständischen Unternehmen aus der Region OWL durch, in der speziell das Thema Tradition und Unternehmenskultur untersucht wird. Als Vergleich zu diesem Thema möchten wir nun auch Start-Ups aus der Region zu Unternehmenskultur und Innovation befragen.
http://survey.stunt-bielefeld.de/index.php/432298/lang-de

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich ca. 3 Minuten Zeit nehmen würden, um den Fragenkatalog der Start-Up Befragung zu beantworten.
Selbstverständlich gehen die Antworten bei uns anonym ein. Gerne stellen wir Ihnen später ein digitales und/oder ein gedrucktes Exemplar der Geschäftsklimastudie/Start-Up Studie zur Verfügung!

26. November 2014
von Imke Brunzema
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Genossenschaft 2.0 – fairmondo – Online-Handel mit Hintergrund

“Genossenschaft 2.0″ – ein modernisiertes Genossenschaftsmodell realisiert sich als “Fairmondo” im Online-Handel

Am Donnerstag, 27.11. um 19.30 Uhr in der Städtischen Galerie der Lederfabrik berichtet Imke Brunzema über das Modell der “Genossenschaft 2.0″ – und den Online-Marktplatz Fairmondo, auf dem Nutzer*innen “Gutes einfach entdecken” können.

Kennengelernt hat sie das Unternehmen während dessen erster Crowdfunding-Kampagne, die im März 2013 als bis dahin zweiterfolgreichste Crowdinvestment-Projekt Deutschlands zuende ging. Fairmondo ist im Onlinehandel ungewöhnlich, da es als Genossenschaft organisiert ist. Im Zusammenhang mit der Entwicklung des Unternehmens wurde der Begriff der “Genossenschaft 2.0″ entwickelt. Das “2.0” bezieht sich auf viele Elemente von Fairmondo, z.B. auf die eigenen Präsenz als Online-Marktplatz, auf die erste online abgehaltene Generalversammlung 2014, die Beteiligung der “Magie der Crowd” im Crowdfunding und die Programmierung als Open-Source-Projekt. Um das Unternehmens-Modell besser zu verstehen, beteiligte sich Imke Brunzema im Oktober an dem neu aufgelegten “Botschafter*innen-Programm” von fairmondo: denn statt “einfach nur” online zu verkaufen, versteht sich fairmondo als ein Unternehmen, dass in seiner Struktur faires Wirtschaften verankern will. Der Vortrag stellt das Modell und seine Realisierung vor und bietet die Möglichkeit, sich über diese Form der Realisierung eines “fairen Handels” auszutauschen.

http://www.fairmondo.de

http://mitmachen.fairmondo.de/botschafterprogramm/was-ist-das-botschafterprogramm/